Hans Aebli

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Dr. phil Hans Aebli.* 6. August 1923 in Zürich.✝ 26. Juli 1990.
Universität Bern.
Dissertation: Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget.


Kurzvita

  • 1939-1944 Studium Lehrerstudium, Küsnacht bei Zürich und am Oberseminar Zürich, Abschluss: Primarlehrerdiplom
  • 1945-1949 Studium Psychologie bei Jean Piaget, Genf
  • 1949-1950 Studium Psychologisches Zweitstudium, Universität Minnesota, USA, Abschluss: Magisters Artium (MA)
  • 1950-55 Dozent am Zürcher Oberseminar (Lehrerbildung) für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik
  • 1951 Dissertation: Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget bei Jean Piaget
  • 1955-57 Lehrstuhlvertretung für den psychologischen Lehrstuhl an der Universität Saarbrücken
  • 1957-62 Dozent am Zürcher Oberseminar für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik
  • 1960 Habilitation ‚Über die geistige Entwicklung des Kindes' an der Universität Zürich
  • 1961-62 Privatdozent an der Universität Zürich
  • 1962-66 Professor für Psychologie und Direktor des Psychologischen Instituts (alternierend mit Hans Hörmann) an der Freien Universität Berlin
  • 1966-71 Professor für Psychologie an der Universität Konstanz; Gründung und Aufbau des Psychologischen Instituts
  • 1971-88 Professor der Pädagogischen Psychologie an der Universität Bern; Gründung und Aufbau der Abteilung Pädagogische Psychologie; Ausbildung von Lehrern und Sachverständigen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften (LSEB), sog. Berner Seminarlehrerstudium
  • 1982 Wissenschaftliche Reise in die USA
  • 1984 Vortragsreise in Argentinien
  • 1986 Ehrendoktor der Universität Turku, Finnland
  • 1987 Ehrendoktor der Pädagogischen Hochschule Kiel
  • 1990 Forschungs- und Studienaufenthalt am Australian Council for Educational Research in Melbourne, Australien

Veröffentlichungen

  • Aebli, Hans (1989): Towards a psychological theory of understanding literary texts. In D. Meutsch & R. Viehoff (Hrsg.), Comprehension of literary discourse. Berlin: de Gruyter, 175-189.
  • Aebli, Hans (1989): Weisheit: auch ein Ordnen des Tuns? Zeitschrift für Pädagogik, 35, 605-620.
  • Aebli, Hans (1990): Santiago, Santiago... Auf dem Jakobsweg zu Fuss durch Frankreich und Spanien. Stuttgart Klett-Cotta.
  • Aebli, Hans (1992): Hans Aebli, 1923-1990. In E.G. Wehner (Hrsg.), Psychologie in Selbstdarstellungen. Bd. 3. Bern: Huber, 9-31.
  • Aebli, Hans (1994): Das Verstehen von Witzen. In. K. Reusser & M. Reusser-Weyeneth (Hrsg.), Verstehen. Psychologischer Prozess und didaktische Aufgabe. Bern: Huber, 89-112.

Arbeitsgebiete

  • kognitive Psychologie (Denken, Begriffsbildung, Lernen, Problemlösen)
  • Entwicklungspsychologie und deren Anwendung auf die pädagogische Psychologie, insbesondere auf die Didaktik.
  • Professionalisierung der Lehrerbildung in der Schweiz

Stichworte

  • operatives Lernen

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