MAL - Multimodal Algebra lernen

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Forschungsprojekt: Multimodal Algebra lernen

Laufzeit: 06/2016 - 05/2019
Förderung durch: BMBF (Förderschwerpunkt „Erfahrbares Lernen“)
Leitung des Projekts: Prof. Dr. Rainer Malaka

Beteiligte Institutionen

Beteiligte Personen

Kurzbeschreibung

Das Projekt MAL (Multimodal Algebra lernen) hat das Ziel, ein technisches System für ein selbstdifferenzierendes Lehr-Lern-Arrangement zu entwickeln. Dabei gehen mathematikdidaktische Forschung einerseits und technische Interaktionsforschung und Entwicklung andererseits Hand in Hand. Kernelement soll ein alltagstaugliches Produkt zum multimodalen Algebra-Lernen sein, das dazu beiträgt Generalisierungsfähigkeiten aufzubauen sowie die algebraische Sprache mit ihren Kernkonzepten „begreifbar“ und „körperlich erfahrbar“ zu machen. Die Entwicklung soll iterativ durch Evaluationsschritte begleitet werden um eine optimale Performance zu erreichen. Das Produkt soll später auf andere, auch komplexere Inhalte z. B. der Analysis erweiterbar sein. Die zentrale Idee ist, mittels eines multimodalen Ansatzes auf unterschiedliche Bedarfe von Lernenden in unterschiedlichen Bildungsgängen reagieren zu können. Besonders sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden könnte solch ein Produkt als didaktisches Begleitmaterial in Lehrwerken. Damit wäre es eingebettet in ein langfristig erfolgreiches didaktisches Gesamtkonzept, das Lehrkräfte dort entlastet, wo es sinnvoll ist und sie es benötigen. In Zusammenarbeit mit der Westermann Gruppe sollen deshalb bereits während der Entwicklung solche Bedarfe aufgegriffen, an Schulbücher angekoppelt, didaktisch beforscht und als Grundlage zur weiteren Entwicklung genutzt werden. Die Entwicklung des technischen Frameworks wird federführend durch das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnologien (TZI) übernommen und dabei von xCon Partners unterstützt. Die inhaltliche und didaktische Gestaltung des Frameworks liegt in den Händen der AG Didaktik der Mathematik. Das Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib) begleitet den Entwicklungsprozess und wirkt in der Weiterentwicklung hinsichtlich der Usability und zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragestellungen (ELSI). In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Klinischen Studien (KKSB) evaluieren beide Partner das Gesamtvorhaben.

Links zu den beteiligten Institutionen