Formen der Intelligenzorganisation als Bedingungen und Ergebnisse von Lernprozessen am Beispiel der Interdependenz von intellektuellen Dispositionen und mathematischen Leistungen bei Schülern der Sekundarstufe II

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Teja Mackuth (1977): Formen der Intelligenzorganisation als Bedingungen und Ergebnisse von Lernprozessen am Beispiel der Interdependenz von intellektuellen Dispositionen und mathematischen Leistungen bei Schülern der Sekundarstufe II. Dissertation, Freie Universität Berlin.
Begutachtet durch K. Riedel und A. O. Jäger.

Zusammenfassung

Wenn man Mathematikunterricht als Aufbau kognitiver Strukturen versteht, wird man berücksichtigen müssen, daß nicht nur bereichsspezifische Kompetenzen gefördert werden. sondern Einflüße auf die gesamte Fähigkeitsstruktur und darüber hinausgehend auf die Gesamtpersönlichkeit des Lernenden zu erwarten sind. Ausgehend von diesem Ansatz wird im Vergleich einer Reihe von Befunden wahrscheinlich gemacht, daß bei länger andauernder, erforgreicher Beschäftigung mit mathematischen Lerngegenständen eine systematische Ausprägung der allgemeinen Fähigkeitsstrukturen in Richtung auf für Mathematiker charakteristische Begabungunsstrukturen erfolgt. Folgende Detailbefunde der empirischen Studie erscheinen besonders bedeutsam:- Von einem bestimmten Alter ab lassen sich mathematisch Begabte durch charkteristische Organisationsformen ihrer allgemeinen intellektuellen Fähigkeiten beschreiben und von anderen Begabungen trennen. - Auch bei mathematisch leistungsfähigen Schülern lassen sich mehrere Inelligenzprofiltypen nachweisen, die unterscheidbare Stile der Informationsverarbeitung durch ihre Träger nahelegen. Folgerung: Eine verantwortungsbewußte Didaktik und Unterrichtsgestaltung wird den mit jedem Lernvollzug verbundenen Ausprägungsprozessen kognitiver Strukturen künftig mehr Beachtung schenken müssen.

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