Untersuchungen des Transfers mathematischer Inhalte auf physikalische Aufgaben als Funktion unterschiedlicher Behandlung: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 25. April 2014, 05:40 Uhr
Karl-Wolf Hoffmann (1977): Untersuchungen des Transfers mathematischer Inhalte auf physikalische Aufgaben als Funktion unterschiedlicher Behandlung. Dissertation, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Begutachtet durch K. Weltner und N. Barth.
Zusammenfassung
Ziel: Die Untersuchung sollte empirisch Transferprobleme bei physikalichen Aufgaben für Schüler der 9.-10. Klasse bestimmen, die Mathematik ausschließlich im mathematischen Kontext anhand von Beispielen in x-y-Notation gelernt haben. Weiterhin wurde untersucht, inwieweit durch einen konsequenten anwendungsorientierten Mathematikunterricht der Transfer zur Physik verbessert werden konnte. Versuchspersonen: 122 parallelisierte Schüler aus acht Klassen (9.-10. Klasse , Gymnasium).
Methode: Es wurden zwei Behandlungen (A:Anwendungsbezug, B:mathematischer Kontext) entwickelt, bei denen anhand e i nes rein mathematischen und eines dazu parallelen anwendungorientierten 60-seitigen Lehrtextes mit Hilfe von Leitprogrammen selbständig gelernt wurde. Dauer der
Untersuchung: 8 Wochen pro Behandlung. Verglichen wurden die Ergebnisse beider Behandlungen. Bezüglich der mathematischen Lösung von im Unterricht geübten Mathematik- und Physikaufgaben ergeben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen A und B. Dagegen lagen die Lösungshäufigkeiten für physikalische Transferaufgaben bei A um etwa 30% höher. Die Ergebnisdarstellung von Lösungen zu Physikaufgaben erfolgte bei B wesentlich häufiger in x-y-Notation. Im Gegensatz zu A hohe Korrelation zwischen Mathematiknote und Lösung der Testaufgaben in B. Dagegen ist für Ergebnisse in A ein mathematischer Lese-Lern-Test bester Prediktor, der den Transfer selbständig gelernter Inhalte auf Testaufgaben prüfte.