Götz Krummheuer

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Prof. Dr. phil. habil. Götz Krummheuer.* 1950.
Professor für Mathematikdidaktik mit dem Schwerpunkt Grundschule. Universität Frankfurt.
Eigene Homepage: http://www.math.uni-frankfurt.de/~krummheu/.
E-Mail



Veröffentlichungen

  • (zusammen mit JUNGWIRTH, H. (Hrsg.)): Der Blick nach innen: Aspekte der alltäglichen Lebenswelt Mathematikunterricht. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann, Band 2, 2008
  • (zusammen mit JUNGWIRTH, H. (Hrsg.)): Der Blick nach innen: Aspekte der alltäglichen Lebenswelt Mathematikunterricht. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann, Band 1, 2006
  • (zusammen mit FETZER, M): Der Alltag im Mathematikunterricht: Beobachten, Verstehen, Gestalten. Heidelberg, Berlin: Spektrum Akademischer Verlag, 2005
  • Der mathematische Anfangsunterricht. Anregungen für ein neues Verstehen früher mathematischer Lehr-Lernprozesse. Weinheim: Deutscher Studienverlag, 1994, 2. Auflage 1995, 3. Auflage 2002
  • (zusammen mit BRANDT, B.): Paraphrase und Traduktion. Partizipationstheoretische Elemente einer Interaktionstheorie des Mathematiklernens in der Grundschule. Weinheim: Beltz - Deutscher Studien Verlag, 2001
  • (zusammen mit NAUJOK, N.): Grundlagen und Beispiele Interpretativer Unterrichtsforschung. Opladen: Leske+Budrich, 1999
  • Narrativität und Lernen. Mikrosoziologische Studien zur sozialen Konstitution schulischen Lernens. Weinheim: Deutscher Studienverlag, 1997
  • Lernen mit "Format". Elemente einer interaktionistischen Lerntheorie. Diskutiert an Beispielen mathematischen Unterrichts. Weinheim: Deutscher Studienverlag, 1992
  • Die menschliche Seite am Computer. Studien zum gewohnheitsmäßigen Umgang mit Computern im Unterricht. Weinheim: Deutscher Studienverlag, 1989
  • Algebraische Termumformungen in der Sekundarstufe I. Abschlußbericht eines Forschungsprojekts. Bielefeld: IDM, Materialien und Studien Bd. 31, 1983
  • Die Wirklichkeit des Mathematikunterrichts. Biographische Aspekte des Mathematiklernens. Weinheim: Beltz, 1981

Arbeitsgebiete

  • Interaktionstheorien des Mathematiklernens unter Alltagsbedingungen

Projekte

  • KoRALL: Kooperationsprojekt "Prävention von Schwierigkeiten beim Rechnen im Anfangsunterricht" für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte

Entwicklung und Erprobung eines Ausbildungs- und Fortbildunskonzepts für Studierende und aktive Lehrkräfte für den Erwerb und die Vertiefung von Diagnose- und Förderkompetenzen im mathematischen Anfangsunterricht. Förderung von Reflexionsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft hinsichtlich der Unterrichtsstruktur und -interaktion. Gefördert vom Staatlichen Schulamt für den Hochtaunus und den Wetteraukreis. Studierende werden in ihrer mathematikdidaktischen und pädagogischen Ausbildung unterstützt durch

    • die Vertiefung und Erweiterung ihres theoretischen Grundlagenwissens,
    • unmittelbaren Praxisbezug,
    • die wissenschaftliche Evaluation der umgesetzten Maßnahmen sowie
    • die Erfahrungen der beteiligten Lehrpersonen.Lehrerinnen und Lehrer werden in ihrer professionellen Weiterentwicklung unterstützt durch
    • die Vertiefung und Erweiterung ihres theoretischen Grundlagenwissens,• die Durchführung unterschiedlicher unterstützender Maßnahmen im Unterricht sowie
    • die wissenschaftliche Evaluation der umgesetzten Maßnahmen.Die Schulen erhalten Anregungen für schuleigene Förderkonzepte und die Weiterentwicklung ihrer Curricula und Schulprogramme.Der Kurs läuft über 2 Semester. Das Projekt wird in Kooperation mit Prof. B. Brandt, Prof. R. Vogel und Nicole Mörle durchgeführt.
  • Medienpädagogische Aktivitäten aus mathematikdidaktischer Perspektive für die Grundschullehrerausbildung (L1)

(Projekt finanziert vom Hessischen Kultusministerium)Der hochschuldidaktische Ansatz im Rahmen der mathematikdidaktischen Ausbildung von Grundschullehrerinnen zielt auf die folgenden vier Aspekte:

  1. Mediennutzung für Lehren und Lernen im Fach Mathematik
  2. Erziehungs- und Bildungsaufgaben von Medien und Informationstechnologien im Mathematikunterricht der Grundschule
  3. Forschendes Lernen im Rahmen der universitären L1-Ausbildung
  4. Integrative Lehrveranstaltungsformen für die 1. (Universität), 2. (Referendariat) und 3.Lehrerfortbildung)

Ausbildungsphase Umgesetzt werden diese Ziele in Phasen-übergreifenden Veranstaltungen (Veranstaltungstyp I) in denen Unterrichtsszenarien im Mathematikunterricht zum Einsatz der Neuen Medien für Grundschulklassen entwickelt und erprobt werden. Dazu entwerfen Gruppen von Studierenden gemeinsam mit Lehrern im Vorbereitungsdienst (LiV) und deren Mentoren bzw. Lehrende aus der dritten Ausbildungsphase Unterrichtsprojekte und führen diese gemeinsam in den Klassen der LiV bzw. Lehrenden durch. Die einzelnen teilnehmenden Gruppen (Studierende/ LiV/ LehrerInnen) haben dabei unterschiedliche, aufeinander abgestimmte Aufgaben durchzuführen.In weiterführenden Veranstaltungen (Veranstatungstyp II) werden entsprechende bereits entwickelte Szenarien im Unterricht eingesetzt, videografiert und verschriftet, um sich mit Forschungsfragen zum Einsatz Neuer Medien an empirischen Beispielen auseinandersetzen zu können.Die Veranstaltungen werden durch die Nutzung einer online - Arbeitsplattform (z. Zt. WebCt) unterstützt. Hier werden Unterlagen bereitgestellt und ausgetauscht sowie die Veranstaltung evaluiert. Die Produkte aus dem ersten Veranstaltungstyp werden als dokumentierte Beispiele zum Einsatz neuer Medien online und teilweise als Print-Veröffentlichungen zur Verfügung gestellt. Projektmitarbeiter sind: Christof Schreiber (Rektor als Ausbildungsleiter), Christian Reinhard (Grundschullehrer), Julia Langenhan (Stud. Hilfskraft)

  • BLK-Projekt "Netzwerk Wissenschaftliche Weiterbildung für Lehrerberufe"(NWWL) im Programm "Wissenschaftliche Weiterbildung"

(gefördert von Jan. 2004 bis Dez. 2006). Im Teilprojekt zum Mathematikunterricht der Grundschule soll ein sich über ca. 15 Wochen erstreckendes Ausbildungsmodul entwickelt und durchgeführt werden, in denen praktizierende Lehrer/-innen und noch in der universitären Ausbildung befindliche Studierende zusammenarbeiten. Die Ausbildungsinhalte beziehen sich auf die Entwicklung von Diagnosekompetenzen zum besseren Verstehen kommunikativer Prozesse im Mathematikunterricht der Grundschule. Sie werden in der ersten Ausbildungsphase rekonstruktiv an ausgewählten Videodokumenten erworben und sodann in einer zweiten Phase in eigenen Unterrichtsexperimenten erprobt. In Zusammenarbeit mit Jun. Prof. Dr. Brandt, Marei Fetzer und Katrin Rollwage (Ludwig Erk Schule, Dreieichenhain). Das Projekt ist Ende 2006 abgeschlossen.

  • Kooperatives Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule

(gefördert über Innovationsmittel des Landes Hessen von Sept. 2004 bis Aug. 2005). Kooperatives Lernen in der spezifischen Ausprägung des Gruppenpuzzles soll unter einem interdisziplinären Ansatz aus Pädagogischer Psychologie und Mathematikdidaktik im Hinblick auf die Verbesserung mathematischen Lernens in schulischer Gruppenarbeit initiiert und analysiert werden. Die Pilotstudie ist mittlerweile abgeschlossen. Im Teilprojekt der Mathematikdidaktik hat Nicole Orio die Forschungsarbeiten durchgeführt.

  • Mathematische Bildungsprozesse in der Übergangsphase vom Kindergarten zur Grundschule.

In diesem Projekt soll der Übergang von der Kindergartenzeit in die Grundschule im Hinblick auf die Verbesserung mathematischer Lernprozesse untersucht werden. Hierzu werden in einer ersten Phase Aufgabensituationen entwickelt, die mathematische Lernprozesse in der kindlichen Entwicklungsphase der späten Kindergartenzeit fördern. Im Hinblick auf die diesbezügliche internationale wissenschaftliche Diskussion lassen sich vor allem die folgenden drei Schlüsseldimensionen für dieses Entwicklungsvorhaben identifizieren:

  1. Förderung der sprachlichen Entwicklung - auch bei mathematischen Lernprozessen und nicht nur für Migrantenkinder-,
  2. Förderung von kooperativer Regelfindung und Strategiebildung und
  3. Förderung geometrischen Denkens.
  • Pilotstudie zur Chat-unterstützten Erstellung mathemtischer Inskription durch Grundschüler

(gefördert von der Müller-Reitz-Stiftung vom Feb. 2003 bis Jan. 2005): Das Projekt zielt auf die Rekonstruktion der Interaktion beim Chatting über mathematische Aufgabenbearbeitungsprozesse hinsichtlich der von Schülern dabei erdachten und verwendeten Verschriftlichungen und hinsichtlich der in diesen Prozessen emergierenden mathematischen Bedeutungen. Untersucht werden dafür Grundschüler in einem unterrichtsnahen Setting. Das Projekt ist mittlerweile abgeschossen. Wiss. Mitarbeiter: Christof Schreiber.

Vernetzung