BLK-Modellversuch SelMa

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Der BLK-Modellversuch „Selbstlernen in der gymnasialen Oberstufe – Mathematik“, kurz SelMa genannt, wurde von Januar 1999 bis Januar 2003 in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. In ihm ging es darum, Lernszenarien für den Mathematikunterricht in der Sekundarstufe II zu planen und zu erproben, bei denen Eigentätigkeit und selbstständiges Lernen mit neuen Medien gefördert wird. Das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest führte den Modellversuch mit fünf Autorenschulen durch, die entsprechende Unterrichtssequenzen mit vielfältigen Ansätzen und Themenschwerpunkten entwickelten und erprobten.

Das Angebot der Autorenschulen umfasste innovative, digitale Materialien mit unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten für die Lernform Stationenlernen, Dokumentationen und Hinweise zum Einsatz von Lerntagebüchern, Materialien für den Einsatz im Selbstlernzentrum sowie verschiedene Aufgabensammlungen für die Unterrichtspraxis, mit denen Selbstlernphasen gestaltet werden konnten. Die Lernarrangements wurden von zehn Erproberschulen systematisch auf ihre Praxistauglichkeit getestet.

Die Materialien standen viele Jahren auf dem Bildungsserver von NRW zur Verfügung. Zudem wurden die entwickelten Unterrichtskonzepte in zahlreichen Vorträgen und Workshops auf verschiedenen Tagungen, u. a. im Arbeitskreis Mathematikunterricht und Informatik, vorgestellt.

Literatur

Büchter, A., Heerdegen-Schickhaus, M. & Preussler, A. (2002). Abschlussbericht der projektspezifischen Evaluation des BLK-Modellversuchs "Selbstlernen in der gymnasialen Oberstufe - Mathematik (SelMa)". Dortmund: Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS).

Heske, H., Wesker, H. (2003): Stationenlernen mit neuen Medien im Mathematikunterricht der Sek. II. In: Bender, P. u. a.(Hg.): Lehr- und Lernprogamme für den Mathematikunterricht. Franzbecker, Hildesheim. S. 79-84.