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==== Das Programm und die Praktiken – Chancen und Grenzen studentischer Arbeit in Lehr-Lern-Laboren und deren Beitrag zur Professionalisierung ====
 
==== Das Programm und die Praktiken – Chancen und Grenzen studentischer Arbeit in Lehr-Lern-Laboren und deren Beitrag zur Professionalisierung ====
 
Tobias Leonhard
 
Tobias Leonhard
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Die Gemeinsamkeit diverser konzeptioneller Programme hochschulischer Lehr-Lernlabore besteht zumindest ‘grosso modo’ darin, einen Beitrag zur fachbezogenen Professionalisierung bzw. zur Entwicklung der jeweiligen Fachlichkeit zu leisten. Im Vortrag wird – in weitgehender Unkenntnis der elaborierten Diskurse um Lehr-Lern-Labore – versucht, die Frage nach dem ‘Professionalisierungspotenzial’ derselben für Studierende des Lehrberufs unter einer praktiken- und subjektivierungstheoretischen Perspektive in den Blick zu nehmen. Für die Dramaturgie des Vortrages wird dabei die Erfahrung genutzt, dass es zwischen dem notwendigen Sinnüberschuss pädagogischer Programme und der Realisierung derselben nicht selten eine Differenz gibt, die es lohnt, zum Gegenstand der empirischen Untersuchung zu machen.  
 
Die Gemeinsamkeit diverser konzeptioneller Programme hochschulischer Lehr-Lernlabore besteht zumindest ‘grosso modo’ darin, einen Beitrag zur fachbezogenen Professionalisierung bzw. zur Entwicklung der jeweiligen Fachlichkeit zu leisten. Im Vortrag wird – in weitgehender Unkenntnis der elaborierten Diskurse um Lehr-Lern-Labore – versucht, die Frage nach dem ‘Professionalisierungspotenzial’ derselben für Studierende des Lehrberufs unter einer praktiken- und subjektivierungstheoretischen Perspektive in den Blick zu nehmen. Für die Dramaturgie des Vortrages wird dabei die Erfahrung genutzt, dass es zwischen dem notwendigen Sinnüberschuss pädagogischer Programme und der Realisierung derselben nicht selten eine Differenz gibt, die es lohnt, zum Gegenstand der empirischen Untersuchung zu machen.  
 
Im Vortrag wird daher zunächst ein (generalisiertes) Programm skizziert, wie es sich aus der Befassung mit einschlägiger Literatur ergeben hat. Im zweiten Schritt ist geplant, eine praktiken- und subjektivierungstheoretische Vorstellung von Professionalisierung zu skizzieren, die theoretisch an die Arbeiten von Foucault und Butler anschliesst und mit der Methodologie der Adressierungsanalyse (Ricken et al. 2017, Ricken & Rose 2018) für die Unterrichtsforschung ausgearbeitet wurde. Diese bildet dann den Hintergrund für ein paar analytische Versuche, die anhand zweier Transkripte aus dem Kontext des LernAteliers (LeA Muttenz) die Frage nach den Praktiken und den damit verbundenen Subjektivierungen der Studierenden bearbeiten. Bevor dies jedoch aufgrund des begrenzten Ausmasses an mathematischer und mathematikdidaktischer Expertise des Referenten Anlass zur Diskussion gibt, wird der Vortrag mit einem kurzen Ausblick bezüglich der Potenziale und Grenzen eines solchen analytischen Zugriffs beschlossen.
 
Im Vortrag wird daher zunächst ein (generalisiertes) Programm skizziert, wie es sich aus der Befassung mit einschlägiger Literatur ergeben hat. Im zweiten Schritt ist geplant, eine praktiken- und subjektivierungstheoretische Vorstellung von Professionalisierung zu skizzieren, die theoretisch an die Arbeiten von Foucault und Butler anschliesst und mit der Methodologie der Adressierungsanalyse (Ricken et al. 2017, Ricken & Rose 2018) für die Unterrichtsforschung ausgearbeitet wurde. Diese bildet dann den Hintergrund für ein paar analytische Versuche, die anhand zweier Transkripte aus dem Kontext des LernAteliers (LeA Muttenz) die Frage nach den Praktiken und den damit verbundenen Subjektivierungen der Studierenden bearbeiten. Bevor dies jedoch aufgrund des begrenzten Ausmasses an mathematischer und mathematikdidaktischer Expertise des Referenten Anlass zur Diskussion gibt, wird der Vortrag mit einem kurzen Ausblick bezüglich der Potenziale und Grenzen eines solchen analytischen Zugriffs beschlossen.
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