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== Abstracts ==
 
== Abstracts ==
 
=== Abstracts der Vorträge ===
 
=== Abstracts der Vorträge ===
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* ''Friederike Heinz (Gießen)''<br>'''Spiele als Instrument zur  Lernstandsermittlung? - Entwicklung und Evaluation von mathematischen Lernspielen zur gezielten Bearbeitung sog. "Lernhürden" beim Rechnenlernen'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, kleiner Teil)<br>Spielen ist im kindlichen Alltag von großer Bedeutung. Ziel des Dissertationsprojektes ist es, mathematische Spiele zum Aufbau eines tragfähigen Grundverständnisses von Zahlen und Operationen zu entwickeln und im Hinblick auf ihr diagnostisches Potential zu evaluieren. Dabei findet eine Orientierung an den wesentlichen Lernhürden beim Rechnenlernen statt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kindern mit mathematischem Förderbedarf. Im Vortrag werden erste Ergebnisse mit Zweitklässlern skizziert.<br>&nbsp;
 
* ''Ninja Del Piero & Uta Häsel-Weide (Siegen)''<br>'''Geometrische Lernumgebungen in der »MatheWerkstatt«'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, großer Teil)<br>Im Lehr-Lern-Labor »MatheWerkstatt« der Universität Siegen wurden im SS 15 die Lernumgebungen »Dreiecke auf dem Geobrett« und »Perspektiven auf Würfelgebäude« im Rahmen fachdidaktischer Seminare mit Studierenden (weiter)entwickelt, erprobt und analysiert. Der Vortrag gibt Einblick in die Konstruktion der Lernumgebungen, die Arbeitsprozesse und -produkte der Kinder. Ziel und Aufbau des Seminars werden erläutert sowie ein Ausblick auf sich anschließende Forschungsperspektiven gegeben.<br>&nbsp;
 
* ''Ninja Del Piero & Uta Häsel-Weide (Siegen)''<br>'''Geometrische Lernumgebungen in der »MatheWerkstatt«'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, großer Teil)<br>Im Lehr-Lern-Labor »MatheWerkstatt« der Universität Siegen wurden im SS 15 die Lernumgebungen »Dreiecke auf dem Geobrett« und »Perspektiven auf Würfelgebäude« im Rahmen fachdidaktischer Seminare mit Studierenden (weiter)entwickelt, erprobt und analysiert. Der Vortrag gibt Einblick in die Konstruktion der Lernumgebungen, die Arbeitsprozesse und -produkte der Kinder. Ziel und Aufbau des Seminars werden erläutert sowie ein Ausblick auf sich anschließende Forschungsperspektiven gegeben.<br>&nbsp;
* ''Friederike Heinz (Gießen)''<br>'''Spiele als Instrument zur  Lernstandsermittlung? - Entwicklung und Evaluation von mathematischen Lernspielen zur gezielten Bearbeitung sog. "Lernhürden" beim Rechnenlernen'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, kleiner Teil)<br>Spielen ist im kindlichen Alltag von großer Bedeutung. Ziel des Dissertationsprojektes ist es, mathematische Spiele zum Aufbau eines tragfähigen Grundverständnisses von Zahlen und Operationen zu entwickeln und im Hinblick auf ihr diagnostisches Potential zu evaluieren. Dabei findet eine Orientierung an den wesentlichen Lernhürden beim Rechnenlernen statt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kindern mit mathematischem Förderbedarf. Im Vortrag werden erste Ergebnisse mit Zweitklässlern skizziert.<br>&nbsp;
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* ''Katja Lengnink & Lena Eckhardt (Gießen)''<br>'''Schülerinnen und Schüler bearbeiten Reflexionsanlässe zur Mathematik – Erste Einblicke'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, großer Teil)<br>Reflektieren spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn es beim Mathematiklernen nicht nur um das Fachwissen gehen soll, sondern um den Aufbau eines belastbaren Verhältnisses zwischen Mensch und Mathematik. Bisher ist kaum untersucht, inwieweit Lernende mit Reflexionsanlässen zur Mathematik umgehen können und was sie bei der Bearbeitung solcher Anlässe diskutieren. Die in der Lernwerkstatt Gießen videographierten Bearbeitungen von Reflexionsanlässen durch Schülerinnen und Schüler einer elften Klasse werden vorgestellt.<br>&nbsp;
      
=== Abstracts der Workshops ===
 
=== Abstracts der Workshops ===
* ''Marie-Elene Bartel & Jürgen Roth (Landau)''<br>'''ViviAn''' - '''Vi'''deo'''vi'''gnetten zur '''An'''alyse von Unterrichtsprozessen<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, großer Teil)<br>Mathematiklehramtsstudierende sollen mit Hilfe von Videovignetten ihre Fähigkeiten zur Lernprozessdiagnose entwickeln und so die Grundlage für adäquate Mikroadaptationen ihres Unterrichtshandelns schaffen. Dazu haben wir das Werkzeug '''ViviAn''' entwickelt. An eine kurze Vorstellung des Werkzeugs, schließt sich eine Arbeitsphase an, in der die Teilnehmenden Diagnoseaufträge zu verschiedenen Videovignetten bearbeiten können.<br>&nbsp;
   
* ''Ralf Erens (Freiburg)''<br>'''Knotentheorie'''<br>(CIV ''gelber Aufgang'', UG, 060)<br>Windsorknoten, Seemannsknoten, gordischer Knoten,…die Knotentheorie ist ein (un-)gewöhnliches Gebiet. Einerseits ist ihr Gegenstand jedem vertraut, z. B. beim täglichen Schuhbinden, andererseits stellt sich die Frage, wie man Knoten systematisch beschreiben kann. Die Fragen in der Knotentheorie ergeben sich auf natürliche und anschauliche Weise. Um entscheiden zu können, wann Knoten gleich und wann verschieden sind, kann die Theorie der Knoten anhand mathematischer Methoden Antworten aufzeigen und so die Anwendung einer Vielzahl von Problemen modellieren. Im Workshop wird die Arbeit aus einem Kurs für interessierte und motivierte Schülerinnen und Schüler in Freiburg praktisch erfahrbar gemacht, wie man ein komplexes mathematisches Nichtstandardthema bearbeiten kann. Ziel ist die Klassifikation der unterscheidbaren Knoten, die seit den ersten Versuchen der Knotenklassifikation weit fortgeschritten sind und Beachtung von Biologen, Chemikern und Physikern finden.<br>&nbsp;
 
* ''Ralf Erens (Freiburg)''<br>'''Knotentheorie'''<br>(CIV ''gelber Aufgang'', UG, 060)<br>Windsorknoten, Seemannsknoten, gordischer Knoten,…die Knotentheorie ist ein (un-)gewöhnliches Gebiet. Einerseits ist ihr Gegenstand jedem vertraut, z. B. beim täglichen Schuhbinden, andererseits stellt sich die Frage, wie man Knoten systematisch beschreiben kann. Die Fragen in der Knotentheorie ergeben sich auf natürliche und anschauliche Weise. Um entscheiden zu können, wann Knoten gleich und wann verschieden sind, kann die Theorie der Knoten anhand mathematischer Methoden Antworten aufzeigen und so die Anwendung einer Vielzahl von Problemen modellieren. Im Workshop wird die Arbeit aus einem Kurs für interessierte und motivierte Schülerinnen und Schüler in Freiburg praktisch erfahrbar gemacht, wie man ein komplexes mathematisches Nichtstandardthema bearbeiten kann. Ziel ist die Klassifikation der unterscheidbaren Knoten, die seit den ersten Versuchen der Knotenklassifikation weit fortgeschritten sind und Beachtung von Biologen, Chemikern und Physikern finden.<br>&nbsp;
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* ''Katja Lengnink & Lena Eckhardt (Gießen)''<br>'''Schülerinnen und Schüler bearbeiten Reflexionsanlässe zur Mathematik – Erste Einblicke'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, großer Teil)<br>Reflektieren spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn es beim Mathematiklernen nicht nur um das Fachwissen gehen soll, sondern um den Aufbau eines belastbaren Verhältnisses zwischen Mensch und Mathematik. Bisher ist kaum untersucht, inwieweit Lernende mit Reflexionsanlässen zur Mathematik umgehen können und was sie bei der Bearbeitung solcher Anlässe diskutieren. Die in der Lernwerkstatt Gießen videographierten Bearbeitungen von Reflexionsanlässen durch Schülerinnen und Schüler einer elften Klasse werden vorgestellt.<br>&nbsp;
 
* ''Rolf Oechsler (Landau)''<br>'''Verwendung von Fachsprache in mündlichen Interaktionsprozessen eines Schülerlabors Mathematik'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, kleiner Teil)<br>Auf der Grundlage von Videotranskriptionen, die vor allem die mündlichen Kommunikations- und Argumentationsprozesse von Schülern/innen während der selbstständigen Bearbeitung von Labor-Lernumgebungen des Mathematik-Labors "Mathe ist mehr" dokumentieren, wird die Verwendung von fachsprachlichen Elementen, insbesondere von mathematischen Fachbegriffen, im Hinblick auf ihre Funktion im Interaktions- und Lernprozess untersucht.<br>&nbsp;
 
* ''Rolf Oechsler (Landau)''<br>'''Verwendung von Fachsprache in mündlichen Interaktionsprozessen eines Schülerlabors Mathematik'''<br>(CI ''blauer Aufgang'', EG, Konferenzraum, kleiner Teil)<br>Auf der Grundlage von Videotranskriptionen, die vor allem die mündlichen Kommunikations- und Argumentationsprozesse von Schülern/innen während der selbstständigen Bearbeitung von Labor-Lernumgebungen des Mathematik-Labors "Mathe ist mehr" dokumentieren, wird die Verwendung von fachsprachlichen Elementen, insbesondere von mathematischen Fachbegriffen, im Hinblick auf ihre Funktion im Interaktions- und Lernprozess untersucht.<br>&nbsp;
      
== Teilnehmer/innen ==
 
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