Zu ausgewählten psychologisch-didaktischen Aspekten der Textgestaltung in Mathematiklehrbüchern

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Maria Wegner Korcz (1990): Zu ausgewählten psychologisch-didaktischen Aspekten der Textgestaltung in Mathematiklehrbüchern. Dissertation B, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Zusammenfassung

Die Arbeit liefert einen Beitrag zu Untersuchungen zur Optimierung von Schulbuchmodellen. Das Hauptziel besteht in der Schaffung eines universalen Werkzeugs zur vielseitigen Analyse und Charakterisierung von Texten mathematischer Lehrbücher. Die Konstruktion dieses Werkzeugs wird auf der Grundlage anderer mathematikdidaktischer Arbeiten theoretisch begründet.

In einer ersten Untersuchungsetappe geht es um die Rolle von Texten im mathematischen Erkenntnisprozess der Schüler. Unter mathematischen Text versteht die Autorin hier Worttext, symbolische Formeln und auch ikonische Elemente wie Abbildungen, Graphen und Tabellen. Weiterhin spielen Specifika mathematischer Texte und damit verbundene Schwierigkeiten bei seiner Lektüre eine Rolle.

Ein zentrales Problem der zweiten Untersuchungsetappe ist der Begriffsbildungsprozess und seine Widerspiegelung in Mathematiklehrbüchern. In den Betrachtungen werden psychologische und didaktische Theorien synthetisiert. Die gewonnenen Ergebnisse enthalten die Kapitel 2.3 und 2.4.

Die dritte Untersuchungsetappe geht es um Frage, ob und wie in Lehrbüchern der Begriffsbildungsprozess unterstützt werden kann. Um diese frag möglichst objektiv beantworten zu können, ist eine geeignete Methode zur Analyse von Lehrbüchern zu entwickeln (vgl. Kap. 3).

Das Problem der Anpassung eines Textes an die Möglichkeiten des Lesers bei der Vermittlung bzw. Aneignung von Mathematik steht im Mittelpunkt der vierten Untersuchungsetappe.

Zur Verifikation der erarbeiteten Konzeption zur Analyse mathematischer Texte wurden Mathematiklehrbücher aus der DDR und der Volksrepublik Polen analysiert.

(aus Kapitel 1)


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