Mathematische Fähigkeiten und ihre Bedeutung für das Lösen von Abituraufgaben: eine Untersuchung der in den Jahren 1971 bis 1976 an den mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasien Bayerns gestellten Mathematikabituraufgaben

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Ludwig Bauer (1977): Mathematische Fähigkeiten und ihre Bedeutung für das Lösen von Abituraufgaben: eine Untersuchung der in den Jahren 1971 bis 1976 an den mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasien Bayerns gestellten Mathematikabituraufgaben. Dissertation, Universität Regensburg.
Begutachtet durch W. Tröger und K. Erlinghagen.

Zusammenfassung

Zuerst wird ein Katalog mathematischer Denkfähigkeiten entwickelt, der das Meßinstrument darstellt, das an die Abituraufgaben angelegt wird. Dann werden die in den Jahren 1971-1976 in Bayern zentral gestellten Mathematikabituraufgaben daraufhin untersucht, inwieweit die im ersten Teil beschriebenen Fähigkeiten zu ihrer Lösung erforderlich sind. Ergebnisse: Häufig müssen die Prüflinge im Gedächnis gespeicherte Informationen reproduzieren und auf isolierte Stimuli reagieren, die sie im unmittelbar zurückliegenden Unterricht kennengelernt haben . Sie müssen umfangreiche Kenntnisse vorweisen, sowie normierte Fertigkeiten und automatisierte Techniken beherrschen. Wichtige Zielsetzungen, vor allem langfristige, prozessuale (Förderung der Denkfähigkeit) werden vernachläßigt. Der Schwerpunkt einer Reform des Abiturs müßte weniger im inhaltlichen, als vor allem im methodischen und internationalen Bereich liegen . Die im letzten Kapitel erstellten Aufgabenvorschläge zeigen, daß dieses Vorhaben durchaus auf der Basis der im herkömmlichen Unterricht verwendeten Inhalte durchführbar ist.

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